«Das Freigabe-Cockpit ist heute zentral für unsere Finanzprozesse.»
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Seit wann nutzen Sie die Abacus Business Software und was hat Sie zum Wechsel bewegt?
Sascha Nöthiger: Wir haben die Abacus Business Software per 1. Juli 2025 eingeführt. Der Wechsel von einem grossen Mitbewerber zu Abacus funktionierte dabei erstaunlich gut, wobei wir mit Customize einen starken Partner an unserer Seite haben. So wurde beispielswiese auch ein neuer Kontenplan eingeführt sowie die Stammdaten von allen Lieferantinnen und Lieferanten und Kundinnen und Kunden bereinigt.
Was begeistert Sie am meisten an Abacus?
SN: Bei der Giezendanner Transport AG geht es um hohe Effizienz, Transparenz und Flexibilität. Was mich an Abacus vor allem begeistert ist die Flexibilität. Das kannten wir bei Giezendanner Transport AG von einem ERP-System noch nicht. Abacus ist das Herzstück unserer Software-Landschaft, wo alle systemrelevanten Daten zusammenkommen.
Welche Funktionen in der Kreditorenbuchhaltung schätzen Sie besonders?
SN: Ein Highlight der Kreditorenbuchhaltung ist die Übersichtlichkeit der Belegfreigabe. Ich sehe genau, wie viele Belege im Umlauf und wo diese gegebenenfalls pendent sind. Das hatten wir in der bisherigen Software nicht, wodurch es schwierig war, den Überblick über die offenen Freigaben zu behalten. Ein weiteres Highlight ist die Belegerkennung mittels DeepBox, womit Kreditorenrechnungen viel speditiver im Abacus erfasst werden können.

«Ein Highlight der Kreditorenbuchhaltung ist die Übersichtlichkeit der Belegfreigabe. Ich sehe genau, wie viele Belege im Umlauf und wo diese gegebenenfalls pendent sind.»
Sascha Nöthiger, CFO und Mitglied der Geschäftsleitung bei Giezendanner Transport AG
Was waren die grössten Herausforderungen im Kreditorenprozess mit der bisherigen Software?
SN: Die grössten Herausforderungen lagen insbesondere im hohen administrativen Aufwand, sowie in der eingeschränkten Prozesseffizienz. Die manuelle Erfassung der Belege war sehr zeitintensiv und führte zusätzlich zu einer erhöhten Fehleranfälligkeit.
Wie funktioniert der Prozess heute?
SN: Heute ist der Kreditorenprozess weitgehend digitalisiert und automatisiert. Eingehende Rechnungen werden über die DeepBox verarbeitet und direkt in die Kreditorenbuchhaltung übergeben. Dort wird der Beleg von der Buchhaltung kontrolliert und direkt in den Freigabeprozess aufgenommen.
Gab es besondere Herausforderungen bei der Umstellung?
SN: Die Umstellung verlief insgesamt sehr positiv und strukturiert. Herausforderungen ergaben sich insbesondere bei der Definition und Einrichtung der Erkennungsfelder für die verschiedenen Kreditoren.
Welche Rolle spielt die Belegfreigabe im Alltag Ihrer Buchhaltung?
SN: Das Freigabe-Cockpit bildet heute einen zentralen Bestandteil unserer täglichen Finanzprozesse. Die jeweiligen Freigabeverantwortlichen können Kreditorenbelege effizient freigeben und bei Bedarf direkt anpassen. Dadurch wird ein strukturierter, transparenter und nachvollziehbarer Freigabeprozess sichergestellt.
Wie standen die Mitarbeitenden dem neuen Produkt gegenüber?
SN: Das Feedback unserer Mitarbeitenden fiel durchwegs sehr positiv aus. Die neue Lösung ermöglicht uns deutlich schnellere und effizientere Arbeitsabläufe. Wir konnten den administrativen Aufwand im Tagesgeschäft deutlich reduzieren.
Wie hat sich der Aufwand in der Buchhaltung seit der Einführung verändert?
SN: Durch die Einführung der Abacus Finanzlösungen konnten wir den Aufwand in der Buchhaltung um rund 30 Prozent senken. Während zuvor rund 280 Stellenprozente benötigt wurden, sind es heute noch etwa 200 Stellenprozente.
Wie profitieren Sie von der Integration Ihrer Organisationsstruktur – etwa bei Vertretungen oder Personalwechseln?
SN: Die Integration der Organisationsstruktur hat Doppelspurigkeit weitgehend eliminiert und die Prozesssicherheit deutlich erhöht. Stellvertretungsregelungen werden konsequent genutzt und gewährleisten reibungslose Abläufe auch bei Abwesenheiten. Zudem wurden Personalwechsel erheblich vereinfacht, da Prozesse an Funktionen und nicht an einzelne Personen gebunden sind.
Organisationsstruktur in die Belegfreigabe integriert
Die Organisationsstruktur im Abacus bildet die Grundlage für die Abbildung von effektiven Unterstellungsverhältnissen innerhalb eines Unternehmens. Sie dient insbesondere als Basis für die Regelung von Zugriffsrechten.
Welche Funktionen empfehlen Sie nebst der Belegfreigabe anderen Unternehmen?
SN: Ein Highlight ist definitiv das automatische Verbuchen von Kontobewegungen im Electronic Banking. Früher mussten wir uns bei jeder Bank ins E-Banking einloggen, um Kontobewegungen abzuholen. Heute können wir mithilfe von Buchungsregeln 80 Prozent aller Bewegungen automatisch verarbeiten. Das macht unsere Arbeit noch effizienter und weniger fehleranfällig.
Über Giezendanner Transport AG
Die Giezendanner Transport AG ist ein Schweizer Familienunternehmen mit Sitz in Rothrist und seit über 90 Jahren in der Transport- und Logistikbranche tätig. Das Unternehmen bietet nationale und internationale Transportlösungen sowie Lagerlogistik an. Heute beschäftigt die Giezendanner Gruppe fast 300 Mitarbeitende.

Über Sascha Nöthiger
Sascha Nöthiger ist CFO und Mitglied der Geschäftsleitung von Giezendanner Transport AG und verantwortet die Bereiche Finanzen, HR, IT, Liegenschaften sowie das Versicherungswesen. In seiner Funktion befasst er sich täglich mit finanziellen Steuerungsaufgaben, Personalführung und strategischen Entscheidungen. Zudem treibt er die Weiterentwicklung administrativer Prozesse und die Digitalisierung des Unternehmens voran.


