Vom Papier zur vernetzten Werkstatt

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Als das Auftragsvolumen der A. Leiser AG die bestehenden Prozesse an ihre Grenzen brachte, war klar: Es braucht eine neue Lösung. Die Geschichte eines Schweizer Landtechnikunternehmens, das den Schritt gewagt hat und heute nicht mehr zurück will.

Als Papier plötzlich zum Problem wurde

Die A. Leiser AG ist seit über 40 Jahren in der Landtechnik tätig und bedient heute Kunden aus Landwirtschaft, Bau, Kommunen und Industrie.

Mit dem Wachstum des Unternehmens wurden jedoch auch die Grenzen der bestehenden Prozesse sichtbar. Werkstattaufträge liefen über Papierkarten, Informationen waren auf verschiedene Ordner und Systeme verteilt und die administrative Belastung nahm stetig zu.

2021 bearbeitete die A. Leiser AG bereits über 4’000 Werkstattaufträge pro Jahr. Ein Volumen, das mit den bisherigen Abläufen kaum mehr effizient bewältigt werden konnte.

«Heute würde niemand mehr gerne auf das alte System zurückgehen.»

René Betschart, Geschäftsführer, A. Leiser AG

Die grösste Herausforderung war nicht die Software

Der Entscheid für eine neue ERP-Lösung war schnell gefallen. Die eigentliche Herausforderung lag jedoch darin, den Wandel im gesamten Team zu verankern.

Denn die Umstellung bedeutete nicht einfach ein neues System, sondern eine komplett neue Arbeitsweise. Auch Niklaus Jost, Landmaschinenmechaniker bei der A. Leiser AG seit 32 Jahren, hatte seine Zweifel.

Die A. Leiser AG setzte deshalb bewusst auf eine schrittweise Einführung und ein internes Kernteam mit Mitarbeitenden aus Werkstatt, Lager, Verkauf, Innendienst, Finanzen und Personal. Und das Ergebnis überraschte selbst René Betschart: Die älteren Mitarbeitenden fanden sich schneller zurecht als die jüngeren.

Vom Ersatzteil bis zur Rechnung: Alles läuft vernetzt

Mit der Abacus Auftragsbearbeitung und dem integrierten Servicemanagement hat die A. Leiser AG nicht nur einzelne Prozesse digitalisiert, sondern die gesamte Kette vom ersten Kundenkontakt bis zur Rechnung in einem System zusammengeführt. Werkstatt, Ersatzteillager, Disposition, Administration und die mobilen Mechaniker in den Servicebussen arbeiten heute alle auf derselben Datenbasis.

«Heute brauche ich nur noch 10 bis 15 Minuten für einen Auftrag. Früher war es eine halbe Stunde.»

Niklaus Jost, Landmaschinenmechaniker, A. Leiser AG

Das Ergebnis ist spürbar: Offene Arbeiten, Auslastungen, Margen und Auftragsstatus sind jederzeit sichtbar. Die offene Arbeit im System hat sich seit der Einführung mehr als halbiert. Nicht weil weniger gearbeitet wird, sondern weil nichts mehr liegen bleibt.

So läuft ein Werkstattauftrag heute

So sieht ein Werkstattauftrag bei der A. Leiser AG heute aus: sechs Schritte, die automatisch ineinandergreifen – vom ersten Kundenkontakt bis zur fertigen Rechnung.

1

Auftrag wird erfasst

2

Diagnose & Materialprüfung

3

Ersatzteillager rüstet Material

4

Einplanung Mechaniker durch Disposition

5

Auftrag durchführen & mobil dokumentieren

6

Auftrag abschliessen & Rechnung erstellen

Die A. Leiser AG in Zahlen

30'000 

Artikel im Produktstamm

ca. 6'000 

Werkstattaufträge pro Jahr (2021: 4'000)

58

Mitarbeitende

Digitalisierung als Grundlage für weiteres Wachstum

Die Vorteile der ERP-Lösung zeigen sich nicht nur intern. Auch neue Mitarbeitende erleben die A. Leiser AG als modernen und fortschrittlichen Arbeitgeber, in einer Branche, in der gute Mechaniker schwer zu finden sind. Und Kunden, die einen Servicebesuch erleben, staunen über die Transparenz.

Gleichzeitig schafft die neue Systemlandschaft die Grundlage für zukünftiges Wachstum, ohne bestehende Prozesse erneut komplett umstellen zu müssen.

Für die A. Leiser AG war die Einführung von Abacus weit mehr als ein Softwarewechsel

Heute verbindet die Lösung Werkstatt, Lager, Disposition und Administration in einem durchgängigen digitalen Prozess und schafft damit die Grundlage für effiziente Abläufe, mehr Transparenz und weiteres Wachstum.

Über die A. Leiser AG und die Gesprächspartner

Zur A. Leiser AG

Die A. Leiser Maschinen und Fahrzeuge AG hat ihren Hauptsitz in Reiden (LU) und betreibt eine zweite Filiale in Oberwil bei Büren (BE). Als Gesamtdienstleister rund um Maschinen für die Landtechnik, den Kommunaleinsatz sowie für Bau und Industrie bietet das Unternehmen neben dem Maschinenverkauf auch umfassenden Service, Ersatzteile, Mietlösungen und Kundenaufbauten an. 58 Mitarbeitende sorgen täglich dafür, dass Maschinen laufen und ihre Kunden weiterarbeiten können.

René Betschart

René Betschart ist Geschäftsführer und Inhaber der A. Leiser AG. Er hat die Digitalisierung des Unternehmens initiiert und begleitet.

Peter Hasler 

Peter Hasler ist Kundendienstleiter bei der A. Leiser AG und verantwortet die Werkstattorganisation und den Servicebetrieb.

Niklaus Jost 

Niklaus Jost ist seit 32 Jahren Landmaschinenmechaniker bei der A. Leiser AG und steht für die Perspektive der Mitarbeitenden im Werkstattalltag.

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