Alles an einem Ort: Wie LawLite den Kanzleialltag vereinfacht.
• min Lesezeit

Was macht für Sie eine gute Software für Anwaltskanzleien aus?
Annina Meyer-Vögeli: Für mich ist der wichtigste Punkt, dass eine Software intuitiv bedienbar ist. Man sollte nicht lange überlegen müssen, wo sich bestimmte Funktionen oder Schaltflächen befinden. Zentral ist zudem, dass sich die Software einfach in den Arbeitsalltag integrieren lässt. Ich möchte nicht mit fünf verschiedenen Tools arbeiten müssen – etwa um für die Rechnungsstellung ein separates System zu öffnen. Idealerweise hat man ein ERP, öffnet dieses und erledigt alles an einem Ort.

«Für mich ist der Aspekt von “alles aus einer Hand” enorm wertvoll - ich öffne ein System und kann darin alles erledigen.»
Dr. Annina Meyer-Vögeli, Rechtsanwältin, Advokatur Meyer-Vögeli
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die schlanke Wartung. Als Einzelkanzlei möchte ich keine eigene IT-Abteilung betreiben müssen. Es sollte möglich sein, die meisten Dinge selbst zu erledigen und bei kleineren Fragen mithilfe des Supports schnell Lösungen zu finden, ohne zusätzliche Fixkosten.
Was waren Ihre Beweggründe für den Einsatz von LawLite?
AMV: Gerade in der Rechtsbranche ist für mich auch die Zukunftsfähigkeit entscheidend: Themen wie Digitalisierung, die Anbindung an Justitia 4.0 sowie eine sichere Datenablage in der Schweiz spielen eine grosse Rolle.
Auch das Thema Hosting war relevant. Ich wollte mich nicht selbst darum kümmern müssen. Zudem war für meine Berufshaftpflichtversicherung entscheidend, wie häufig die Daten gesichert werden. Die Anforderung lag bei mindestens zwei Sicherungen pro Woche. Da die Daten bei LawLite alle 24 Stunden gesichert werden, war dieses Kriterium für mich klar erfüllt.
Welchen Mehrwert bietet LawLite in Ihrem Arbeitsalltag? Welche Funktionen nutzen Sie am meisten?
AMV: Der grösste Mehrwert ist für mich klar, dass ich alles an einem Ort habe. Das erleichtert auch die Zusammenarbeit mit meiner Assistentin, etwa bei der Mandatserstellung und -eröffnung. Ich nutze besonders häufig die Leistungserfassung inklusive Honorar – vor allem auch unterwegs über die App «AbaClik». Zudem habe ich jederzeit einen guten Überblick über laufende Fälle.
Die Abacus Office-Add-ins finde ich ebenfalls fantastisch. Ich kann beispielsweise während eines Telefongesprächs direkt in Word arbeiten und das Dokument sofort ablegen.
Gibt es Funktionen, die Sie vermissen?
AMV: Nein, ehrlich gesagt überhaupt nicht. Für Kleinstkanzleien finde ich den Funktionsumfang sehr passend.
Welchen Stellenwert hat künstliche Intelligenz bereits heute in Ihrer Arbeit?
AMV: Ich kann hier nur für mich sprechen, da ich nicht weiss, wie stark KI allgemein in der Branche verbreitet ist. Ich persönlich bin sehr interessiert und besuche regelmässig Weiterbildungen speziell für Juristinnen und Juristen, um am Puls der Zeit zu bleiben.
«Ich bin überzeugt: Wer hier nicht mitgeht, verpasst den Zug.»
Dr. Annina Meyer-Vögeli, Rechtsanwältin, Advokatur Meyer-Vögeli
Ich werde zunehmend mit Klientinnen und Klienten konfrontiert, die sich vorab bereits mit KI über die Rechtslage informiert haben. Gleichzeitig kann ich als Expertin mit meinem Fachwissen weiterhin klar zeigen, dass meine Expertise und meine Arbeit ihre Daseinsberechtigung haben – KI kann eben doch nicht alles.
KI spielt für mich auch eine Rolle bei der Automatisierung und beim Streamlining von Standardprozessen – selbstverständlich unter Einhaltung des Berufsgeheimnisses. Ich nutze sie für Recherchen, für das Grundgerüst von LinkedIn-Posts oder auch als Sparringpartner, um Ideen und Konzepte zu diskutieren.
Wie stehen Sie zur Nutzung von Daten in KI-Systemen?
AMV: Vor fünf Jahren hätte ich gesagt, dass ich grundsätzlich kein Vertrauen habe. Heute sehe ich das differenzierter. Wenn gewährleistet ist, dass die Daten in der Schweiz bleiben und in einem geschlossenen System mit lokalem LLM verarbeitet werden, halte ich es mittlerweile für sinnvoll, solche Möglichkeiten zu nutzen.
Wie verlief die Einführung von LawLite?
AMV: Die Einführung war hervorragend: schnell und unkompliziert. Ich hatte einen sehr ambitionierten Zeitplan und ehrlich gesagt keine genaue Vorstellung, wie viel Vorlaufzeit eine solche Implementierung benötigt. Mir wurde zwar gesagt, dass vier Wochen sportlich seien, aber es wurde trotzdem möglich gemacht. Alle Beteiligten waren extrem hilfsbereit, sodass die Software pünktlich zum Start meiner Selbstständigkeit einsatzbereit war.
Die Schulung fand remote statt und war sehr gut. Auch im Nachgang hatte ich hervorragenden Support, insbesondere bei Fragen zur Rechnungsstellung, damit diese optimal auf meine Bedürfnisse abgestimmt werden konnte. Was ich besonders geschätzt habe: Diese Unterstützung war sehr kundenorientiert und wurde nicht zusätzlich verrechnet.
Würden Sie LawLite weiterempfehlen und wenn ja, warum?
AMV: Unbedingt. Der Aspekt „alles aus einer Hand“ ist für mich enorm wertvoll – von der Dokumentenablage über die Leistungserfassung bis hin zur Fakturierung und Adressverwaltung. Ich habe inzwischen auch eine Assistentin eingestellt, und sie konnte sich sehr schnell einarbeiten und eigenständig mit dem Tool arbeiten. Das entlastet mich enorm.
Sie sind begeisterte Sportlerin: Mit welcher Sportart würden Sie LawLite vergleichen?
AMV: Ich würde LawLite mit etwas sehr Beständigem und Verlässlichem vergleichen. Ich selbst komme aus dem Kampfsport – das ist eher explosiv und unvorhersehbar. Spontan würde ich sagen: Langstreckenlauf oder vielleicht ein Marathon. Etwas, das über lange Zeit konstant und zuverlässig funktionieren muss.
Über Advokatur Meyer-Vögeli
Dr. Annina Meyer-Vögeli spezialisierte sich bereits im Laufe ihres Studiums auf das Gebiet des Erbrechts, wo sie sowohl beratend wie auch prozessierend tätig ist. Zusätzlich zu ihrer Anwaltstätigkeit war sie zeitweise Ersatzrichterin am Kantonsgericht Schaffhausen. Regelmässig publiziert Dr. Meyer-Vögeli in juristischen Fachzeitschriften und referiert an diversen Weiterbildungsveranstaltungen.
Interessieren Sie sich für LawLite?
LawLite eröffnet innovativen Kleinstkanzleien mit bis zu vier Mitarbeitenden den Weg in die digitale Zukunft.