Anpassen oder untergehen
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Anpassen oder untergehen

Mit AbaClik und AbaTrak hat Claudio Hintermann, der CEO von ABACUS, an der jährlichen Händlerkonferenz als Premiere zwei vielversprechende neue Apps für das iOS und Android vorgestellt. Die beiden ermöglichen es, dass ABACUS jederzeit und überall, sozusagen wie das Sackmesser im Hosensack, zur Verfügung steht. Die 300 Konferenzteilnehmer waren begeistert.

 

Vor der Präsentation der beiden neuen Apps liess es sich Claudio Hintermann im voll besetzten firmeneigenen Auditorium nicht nehmen, die Konferenzteilnehmer an seinen Überlegungen teilhaben zu lassen, die zu den neuen innovativen Mobillösungen geführt haben. Unternehmen, erklärte der ABACUS Entwicklungsstratege, welche die grundlegenden Technologieänderungen verpasst haben, müssten zwangsläufig untergehen. "Adapt or die" - anpassen oder sterben. Nach diesem Gesetz funktionieren die Weltmärkte. Wer neue Technologien verpasst, wird von den Anwendern gnadenlos abgestraft. Die Geschichte ist voll mit weltbekannten Konzernen, die einmal erfolgreich waren, aber trotzdem vom Erdboden verschwunden sind. Dazu gehört beispielsweise die US-Videoverleihkette Blockbuster. Noch 2004 zählte sie weltweit rund 9000 Läden. Sie verpasste es, sich an die Erfordernisse des Internet anzupassen. Das hatte Folgen: 2010 ging sie Konkurs und Netflix hat inzwischen als Online-Spezialistin ihre Rolle übernommen. Adapt or die.

Intelligente Mobilität ist angesagt

Allein im zweiten Quartal des laufenden Jahres sind, laut der US-Marktforscherin IDC, weltweit 295,3 Millionen intelligente Mobilgeräte abgesetzt worden. Für diese Technik wurden gemäss ihrer Untersuchung in den ersten drei Monaten des letzten Jahres 13,4 Milliarden Apps heruntergeladen. Solche Zahlen belegen deutlich, was Sache ist: Es gilt, umdenken zu lernen, bevor es zu spät ist. Heute ist das PC-Zeitalter Geschichte und derzeit am Ausklingen. Wie lange es noch dauern wird, ist unerheblich, die Windows-Plattform dürfte noch viele Jahre Bestand haben. Aber klar ist inzwischen, dass im mobilen Bereich heute die Musik spielt. Für die Software der Zukunft ist das Konsumentenverhalten Match-entscheidend: Als Smartphone-Anwender will der mobile Nutzer seine Lösungen nicht mehr via Browser laden müssen, sondern ohne Umwege die benötigten Funktionalitäten direkt aufrufen und sie am besten mit einer Hand erledigen können. Sämtliche Prozesse, die davon betroffen sind, werden anders und somit auch die Geschäftssoftware. So bietet ein Hilton-Hotel in Tokio seit kurzem seinen Gästen eine App an, mit der sich von der Reservation bis zum Check-in und dem Zimmerbezug alles erledigen lässt. „Für uns als Entwickler von ABACUS Research“, sagte Hintermann, „heisst das nicht mehr, aber auch nicht weniger, als Apps zur Verfügung zu stellen, mit denen sich unterwegs via Smartphone multimedial Daten eingeben und in der ABACUS Software verarbeiten lassen.“

Viel Handfestes aus der Hinterhand

Während das Programmierer-Team des CEO und Chefstrategen nichts unversucht lässt, dessen von ihm „Luftschlösser“ genannte Zukunftsvisionen umzusetzen, sind die übrigen ABACUS Entwickler unter der Leitung von Daniel Senn kontinuierlich daran, die ganz realen Wünsche der ABACUS Anwender in die Module der ABACUS Business Software einzubauen. Und das ist, wie der übrige Verlauf der Konferenz zeigte, eine ganze Menge, wobei die vielen Neuerungen und Funktionen von hoher Schule zeugen.
Das Einsatzziel der Business Process Engine (BPE) beispielsweise ist es, ABACUS Anwendern Arbeitsschritte abzunehmen. Für den HR-Bereich liegen nun Prozesse für die Bereiche Zivilstandsänderung, Kinderzulagen, Dienstzeiten sowie Krankheit und Unfall vor. Die BPE unterstützt nun 16 zusätzliche Aktivitäten, darunter die Bearbeitung von PDF-Formularen und Datensätzen, den Zugriffsschutz pro Prozess oder ein Übersichtsfenster zu laufenden Prozessen. Über MyABACUS lassen sich zudem Dateien in ein Dossier speichern.

Version 2015 vereinfacht die Arbeit

In der Finanzsoftware mit Fibu, Debi und Kredi, können mit der Version 2015 die Konto- und Kostenstellenbezeichnungen zukünftig sprachabhängig erfasst werden. Bestehende Bezeichnungen lassen sich dank dem Update in die Sprache des Mandanten übernehmen. In den Auswertungen wird die entsprechende Sprache verwendet und in den Erfassungsmasken werden die Bezeichnungen in der Sprache des Benutzers angezeigt. Ausserdem stellt die Version 2015 die Weichen für eine vereinfachte und beschleunigte Zahlungserfassung in einem einzigen, zentralen Erfassungsprogramm für die Debitoren- und Kreditorenzahlungen.

Die richtigen Gedanken über die Zukunft

Die Reaktionen auf die „geballte Ladung an so vielen Informationen“, so All Consulting-CEO Michael Deszig, waren überraschenderweise einhellig positiv. Vom erfahrenen ABACUS Berater wie etwa Rudolf Wild, Inhaber der T & O, bis zu Marianne Brutsche, Partnerin von der 2011 gegründeten Brutsche Consulting, waren sich praktisch alle 300 Konferenzteilnehmer einig, dass die diesjährige Veranstaltung „inspirierend“, ja sogar „sensationell“ gewesen sei. Während es beispielsweise Wild besonders die erweiterte BPE angetan hat, weil sie immer mehr Verantwortung den Mitarbeitenden übertrage und durch den vermehrten Wegfall des „middle man“ das Administrieren erleichtert würde, erklärte Christoph Iten, Geschäftsleitungsmitglied von Customize, dass er und seine Partner schon lange auf solche Apps wie AbaClik und AbaTrak gewartet hätten. Er ist davon überzeugt, dass die beiden Apps völlig neue Interessentenkreise und somit auch neue Kunden erschliessen würden. Diese beiden Entwicklungen würden die Stellung von ABACUS als Software-Entwicklerin ideal versinnbildlichen, so Iten. Im Vergleich zu anderen Software-Herstellern liege das Ostschweizer Entwicklungsunternehmen nach Punkten klar an vorderster Stelle. In dieselbe Kerbe hieb auch Matthias Kaiser von der BDO Solothurn und schloss, dass der Vortrag des ABACUS CEO ihm klipp und klar verdeutlicht habe, wohin das Business gehe. Und alle Zeichen deuteten darauf, so Kaiser, dass ABACUS sich über die Zukunft oder zumindest für die nächsten fünf Jahre die richtigen Gedanken gemacht habe.

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