ABACUS sponsert das Team Lara Gut
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ABACUS sponsert das Team Lara Gut

Noch nie sind so viele TV-Kameras im AbaHome, dem Firmensitz von ABACUS, gesichtet worden wie letztens, als sich der Tessiner Skistar gemeinsam mit ihrem Team zum Auftakt der neuen Weltcup-Saison den Fragen der Medien gestellt hat. Auch mehrere Gut-Fans unter den ABACUS Mitarbeitenden waren dabei.

 

Im Namen aller Mitarbeitenden begrüsste CFO Eliano Ramelli als guter Gastgeber das Team Lara Gut und die zahlreich erschienenen Repräsentanten führender Schweizer Medien persönlich im Auditorium von ABACUS. Gleich in seiner Einleitung beleuchtete er die besonderen Verhältnisse der Softwarefirma zur Familie Gut. Vor über 30 Jahren, erzählt Ramelli, hätte die Familie Gut den beiden nachmaligen Mitgründern der Softwarefirma, Claudio Hintermann (heute CEO) und ihm selbst, der wie die Guts aus Airolo stammt, während ihres Studiums an der Hochschule St. Gallen den ersten Computer in Form eines Apple-Rechners spendiert. Im Gegenzug haben die damaligen Studenten für den Schreinereibetrieb der Guts ein Arbeitsvorbereitungsprogramm entwickelt und damit den Grundstein für die späteren Business-Programme von ABACUS gelegt. Somit war die Leidenschaft der beiden Studenten für die Informatik endgültig geweckt und der Samen der 1985 gegründeten Softwarefirma ABACUS gesetzt. „Die Familie Gut ist deshalb als eine der Wegbereiterinnen der ABACUS Erfolgsgeschichte zu betrachten“, erklärte Ramelli und begründete damit auch die langjährige Beteiligung bei der Unterstützung von Lara Gut. Das Sponsoring erfolgt seit acht Jahren. Auch die neue Weltcupsaison 2014/15 des Teams Lara Gut wird erneut von ABACUS mitgetragen.

 

Denn wie die Entwickler der ABACUS Business Software arbeitet auch Lara Gut zielstrebig und hart an ihrem Erfolg. Diesem ordnen sie und ihr Team sich unter. Letzteres besteht aus ihrem „The Big Boss“ genannten Vater Paul Gut als Trainer und Sponsorenverantwortlichen, dem Konditionstrainer Patrick Flaction, dem vier Jahre jüngeren Bruder und „kleineren Boss“ Ian Gut und der Mutter Gabriella als Administrativverantwortliche. Lara und ihr Vater berichten, dass sie letzten Sommer nicht nur an der Materialabstimmung getüftelt, sondern anhand von Videoaufnahmen der derzeit besten Riesenslalomfahrer wie Ted Ligety und Marcel Hirscher auch versucht hätten, hinter das Geheimnis des perfekten Schwungs zu kommen. Wie der Konditionstrainer ausführte, hätte das Ski-Ass aber vor allem eines getan, nämlich Kraft und Ausdauer gebolzt. Lara habe in Turnhallen, im Kraftraum und auf Rennbahnen unter anderem Gewichte von total 224 Tonnen gestemmt, sowie 4‘500 Sprünge und 240 Sprints absolviert. Summa summarum, erzählte Flaction, habe sie 375 Stunden in ihr Koordinations- und Stabilisationstraining investiert.

 

Nachdem sie die Goldmedaille an den olympischen Winterspielen letzte Saison verpasst hat, spricht sie dieses Jahr nur ungern über neue Ziele. Fragen zu ihrem Alltag aber beantwortet sie schnell, mit viel Charme und Charisma auf Deutsch, Französisch oder Italienisch. Als Ausgleich zum harten Training seien Kochen und Lesen angesagt, erzählt sie. Auch wenn sie das Analoge dem elektronischen Buch vorzieht, schätzt sie als echte Skinomadin die Vorzüge des Internet. Vor allem braucht sie das Netz der Netze, um den Kontakt zu ihren Freunden aufrecht zu halten. Dabei ist sie eine ausgesprochen mobile Nutzerin: Ihr wichtigstes Werkzeug zur Kommunikation sei, so Lara Gut, das Smartphone. Es dient nebst dem Telefonieren vor allem dem täglichen Briefaustausch via E-Mail und Whatsapp. Auch Skype werde von ihr genutzt, berichtet sie. Für die Nachrichtenbeschaffung nutzt sie Instagram und die diversen professionellen Newsdienste, wogegen sie für den persönlichen Gebrauch auf Facebook – aus Zeitgründen sagt sie – verzichtet. Trotz ihrer chronischen Zeitknappheit wegen den häufigen Rennen und den damit verbundenen Reisen hat sie es bisher nicht zur elektronischen Shopperin gebracht. Es gäbe fast nichts Lohnenderes, so Lara Gut, sich dafür Zeit zu stehlen, um selber in den Geschäften herumzustöbern. Auch bei ihrem Lieblings-Hobby, dem Fotografieren, setzt sie auf eine Professionelle Kamera, wobei die nachfolgende Bildbearbeitung selbstredend am Computer abläuft.

 

Die berühmte Frage, auf welche drei Dinge sie nicht verzichten könnte, wenn sie auf einer einsamen Insel ausgesetzt würde, beantwortet Lara Gut mit „Sonnenbrille, Kamera und Smartphone“. Das letztere begründet sie damit, dass sie mit dem Handy jemanden anrufen könnte, der sie mit einem Schiff abholen würde. Sagt’s und hetzt zum ersten Saisonrennen nach Österreich, nicht ohne sich aber noch rasch mit allen Lara Gut-Fans aus dem Hause ABACUS ablichten zu lassen.

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